Hilfsprojekte

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Benin: Eine Blutbank rettet tausenden Malariapatienten das Leben

Standort: Benin, Gohomey

Gohomey in Benin ist eines der vielen Malariagebiete Afrikas. In der Gesundheitsstation vor Ort werden jährlich rund 14.000 Patienten medizinisch versorgt – davon 6.000 mit Malaria. Sechs von zehn Malariakranke sind Kinder und Jugendliche. Gerade bei jungen Patienten ist schnelle Hilfe überlebensnotwendig. Denn die Malariaerreger greifen die roten Blutkörperchen an und zerstören sie. Blutarmut bis hin zum Koma sind die Folgen. Eine Bluttransfusion kann in solchen Fällen die einzige Rettung bedeuten. Doch sichere Blutkonserven waren knapp in Gohemey – bis im Jahr 2009 mit Unterstützung von action medeor eine Blutbank aufgebaut wurde.

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Bolivien: Bessere Gesundheitsversorgung für Yucaré-Gemeinden

Standort: Bolivien, Chimoré

Viele der abgelegenen Gemeinden in der Region Chimoré können nicht über den Landweg erreicht werden. Eine medizinische Grundversorgung der indigenen Bevölkerung fand deshalb lediglich alle zwei Monate statt. Nämlich dann, wenn ein Boot des staatlichen Gesundheitsdienstes zu einer lokalen Sprechstunde in die Gemeinden kam. Viele Kranke suchten daher Hilfe bei traditionellen Heilern, denen jedoch weder Medikamente noch medizinische Geräte zur Verfügung standen.

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Bolivien: Gemeinsam aktiv gegen die Tuberkulose

Standort: Bolivien, El Alto

Bolivien hat eine der höchsten Tuberkulose-Raten in Lateinamerika. Im Projektgebiet von action medeor, dem Distrikt 8 von El Alto, war die Situation zu Beginn des Engagements des Hilfswerks besonders verheerend. Eine hohe Bevölkerungsdichte, schwierige klimatische Bedingungen und eine hohe Migrations- und Armutsrate führten zu einer starken Ausbreitung der Infektionskrankheit.

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Ecuador: Verbesserung der Basisgesundheitsversorgung an der Mangrovenküste

Standort: Ecuador, Bucht von Guayakil

Das Mangrovengebiet an der Pazifikküste Ecuadors biete seinen Bewohnern eine üppige Landschaft. Die meisten Menschen hier leben vom Fischfang. Doch ihre Lebensgrundlage ist gefährdet: Wasserverschmutzung und eine immer größer werdende industrielle Shrimps-Produktion droht, das empfindliche Gleichgewicht der Mangroven zu stören.

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Ecuador: Basis-Gesundheit dank Mini-Praxen

Standort: Ecuador, Chimborazo

Indigenen Völkern in Ecuador fehlt es häufig an ausreichender medizinischer Grundversorgung. In vielen Gemeinden gibt es weder ausreichend ausgebildetes Personal noch Medikamente oder medizinische Geräte. Auch einfach zu behandelnde Krankheiten verbreiten sich daher schnell. action medeor wollte durch die Ausbildung von Gesundheitsbeauftragten und die Errichtung von Gesundheitsposten eine Basis-Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung ermöglichen – und hat es geschafft.

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Ghana: Wasserversorgung für die Gesundheitsstation Ave-Afiadenyigba

Standort: Ghana, Ave-Afiadenyigba

Der Akatsi-Distrikt gehört zu den ärmeren Distrikten der Volta-Region in Ghana. In den meisten Gemeinden dort steht den Menschen keine ausreichende Gesundheitsversorgung zur Verfügung. Leidtragende sind vor allem Frauen und Ihre Kinder.

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Ghana: Gute Gesundheitsversorgung beginnt mit der Ausbildung des Pflegepersonals

Standort: Ghana, Twifo Praso

Für eine gute Versorgung von Patienten ist gut ausgebildetes Pflegepersonal sehr wichtig. Das Krankenhaus von Twifo Praso in Ghana bildet jedes Jahr bis zu 275 Krankenschwestern und -pfleger aus. Doch die zwei bis dreijährige Ausbildung ist teuer, die Materialien häufig veraltet und nicht ausreichend. Durch die Unterstützung von action medeor konnte die Ausbildung des Pflegepersonals verbessert und somit eine gute Gesundheitsversorgung der Patienten gesichert werden.

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Guatemala: Mini-Apotheken und heilende Gärten

Standort: Guatemala, Jocotán

Die Gemeinde Jocotán liegt im Osten von Guatemala an der Grenze zu Honduras. Die überwiegend indigene Bevölkerung der Chorti ist arm und kann sich Medikamente der westlichen Medizin oft nicht leisten. Dennoch besitzt die Region seinen ganz eigenen Reichtum: Heilpflanzen und das traditionelle Wissen, wie man daraus Heilmittel produziert. Es ist daher die traditionelle Medizin, die den Einwohnern mehr Gesundheit liefern kann. Gemeinsam mit seinem lokalen Partner MENACHOR will action medeor diesen Reichtum fördern und sichern.

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Guatemala: Gesunde Frauen sind starke Frauen

Standort: Guatemala, Totonicapán

In Guatemala wissen viele Frauen zu wenig über ihren eigenen Körper. Daher beschäftigen sie sich auch nicht mit so wichtigen Themen wie Familienplanung und Verhütung, Geburtsvorbereitung und sexuell übertragbare Krankheiten. Oft werden Frauen in abgeschiedenen Gebieten mit 15 Jahren das erste Mal schwanger und sind es dann mit 48 Jahren das zehnte Mal.

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Haiti: Trockentoiletten für eine bessere sanitäre Situation

Standort: Haiti, Liancourt

In Haiti ist Wasser häufig Mangelware: Die Wasserversorgung erfolgt sehr unregelmäßig, Abwassersysteme fehlen fast vollständig, Abwässer werden nicht geklärt. Viele Menschen haben keine Toiletten im Haus, sondern nutzen Latrinen außerhalb. Toiletten in öffentlichen Gebäuden sind mangels Wasser und Hygiene in der Regel unbenutzbar.

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Kolumbien: Sexuelle Aufklärung in einem Land voller Gewalt

Standort: Kolumbien, Toribio

Das Leben in Kolumbien ist meist geprägt von Gewalt: Seit über 40 Jahren dauert ein Bürgerkrieg an, in dem paramilitärische Gruppierungen, Drogen und gewaltsame Übergriffe an der Tagesordnung sind. Dabei ziehen sich Drogenkartelle und Guerilla-Gruppen häufig in die Berggebiete Kolumbiens zurück. Die dort lebende indigene Bevölkerung leidet unter den Gewaltakteuren.

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Kongo: Basis-Gesundheit in einem von Krisen zerrütten Land

Standort: Kongo, Djabir

Djabir ist wie viele Gebiete im Osten des Kongo kein sicherer Platz. In der Projektregon Ituri kommt es wie anderswo im vom Bürgerkrieg zerrütteten Land immer wieder zu gewaltsamen Übergriffen, Plünderungen und Kämpfen zwischen Rebellengruppen. Auch der Aufbau der Gesundheitsstation in Djabir war nicht einfach: So wurden beispielsweise die von der Bevölkerung eigens hergestellten Ziegelsteine von Rebellen zerstört. Doch die Menschen in Djabir und die Mitarbeiter der lokalen Partnerorganisation ADEBES gaben nicht auf.

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Ruanda: Theater und Selbsthilfegruppen gegen HIV/Aids

Standort: Ruanda, Kigali

In ruandischen Städten sind 7,3 Prozent der Bevölkerung mit dem HI-Virus infiziert. Auf dem Land leben 2,2 Prozent der Menschen mit dem tödlichen Virus. Damit ist HIV/Aids eines der größten Gesundheitsprobleme Ruandas. Viele Menschen wissen nicht genug über die Krankheit und die Infektionswege, um sich ausreichend davor zu schützen. So führen ungeschützter Geschlechtsverkehr und wechselnde Partner zu einer raschen Ausbreitung der Krankheit. Häufig bedeutet eine Erkrankung mit HIV/Aids gleichzeitig den Eintritt in die Armutsfalle, eine gesellschaftliche Ausgrenzung und der Verlust des sozialen Status.

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Pakistan: Mobile Gesundheitsversorgung und Verteilung von Hilfsgütern für die von der Flut Menschen

Standort: Taluka Samaro, Pakistan

Im August und September 2011 kam es im Süden Pakistans zu massiven Monsunregenfällen, die insbesondere im Südosten der Provinz Sindh zu erheblichen Überschwemmungen geführt haben.

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Tansania: Mit Aufklärung und besserer Gesundheitsversorgung gegen das Schreckgespenst Malaria

Standort: Tansania, Nyassasee/Ruvuma/Lithui

Wie in vielen afrikanischen Ländern ist Malaria in Tansania ein tödliches Problem: Mehr als die Hälfte aller Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren in Tansania geht auf eine unbehandelte Malariainfektion zurück. Ohne medizinische Versorgung stirbt ein Kind mit akuter Malaria häufig innerhalb von 24 Stunden. Schnelle Hilfe ist also überlebensnotwendig. Das gilt vor allem in der Region um den Nyassasee, in der Malaria stark verbreitet ist. Hier ist die Dunkelziffer der Kindersterblichkeit noch höher.

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Uganda: Nachhaltige Hilfe für HIV/Aids-Erkrankte

Standort: Uganda, Jinja

In der Projektregion um Jinja im Osten Ugandas sind acht Prozent der Bevölkerung mit dem HI-Virus infiziert. Das sind zwei Prozent mehr als im Landesdurchschnitt. Zwei Ursachen sind hauptsächlich für die hohe Infektionsrate verantwortlich: Zum einen gibt es durch die Lage entlang des Kampala-Mombasa-Highways ein hohes Aufkommen von Sexarbeitern, die größtenteils ungeschützten Geschlechtsverkehr anbieten. Zum anderen gibt es kaum Beratungszentren, die über HIV/Aids aufklären und Tests anbieten (Voluntary Counselling and Testing). Nur wenige kennen daher ihren HIV-Status und viele Erkrankte erhalten keine ausreichende Behandlung. Die Folge ist, dass viele Haushalte nur noch von einem Elternteil oder einem Großelternteil geführt werden.

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Uganda: Schnelle und genaue Diagnosen dank eines neuen Labors

Standort: Uganda, Rwanyena

Rwanyena ist eine kleine Gemeinde im Südwesten von Uganda. In dem Land ist Malaria ein weit verbreitetes und tödliches Problem: rund 320 Ugander sterben pro Tag an der Infektionskrankheit. In Rwanyena sind zudem sieben Prozent der Einwohner mit dem HI-Virus infiziert. Die Lebenserwartung der Bevölkerung liegt unter 52 Jahren.

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