Glossar

Aktion Deutschland Hilft

Aktion Deutschland Hilft ist ein Zusammenschluss deutscher Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen und Notsituationen im Ausland gemeinsam schnelle und effektive Hilfe leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Auslandshilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit noch zu optimieren.

www.aktion-deutschland-hilft.de

Anti-Retrovirale Therapie (ART)

Die Anti-retrovirale Therapie (ART) ist eine Behandlung von HIV-Patienten mit Medikamenten. Dabei blockiert ein Reverse-Transkriptase-Hemmer ein Schlüsselenzym, dass das HI-Virus zur Vermehrung benötigt. Durch die Blockade des Enzyms wird verhindert, dass das Virus seine genetische Information in die menschliche Zelle einsetzt und so ein Teil von ihr wird.

Die ART kann die Virusvermehrung im Körper verlangsamen, HIV/Aids aber nicht heilen. Wirksam ist die Therapie nur, wenn der Patient die Medikamente regelmäßig einnimmt.

Basis-Gesundheitsversorgung

Das Konzept der Basis-Gesundheitsversorgung fordert, dass die Bevölkerung als Ganzes – also gerade auch arme und benachteiligte Gruppen – Zugang zu einer bezahlbaren und ausreichenden medizinischen Grundversorgung erhalten. Dafür müssen neben einer erreichbaren Gesundheitsstation auch entsprechend ausgebildetes Personal sowie Medikamente und medizinische Geräte vorhanden sein. Aufgabe einer Basis-Gesundheitsversorgung ist es auch, die größten medizinischen Probleme und Gefahren zu erkennen und entsprechende Maßnahmen durchzuführen. Darunter fallen beispielsweise der Arbeitsschutz, Kontrollmaßnahmen bei Epidemien, Vorsorge sowie Aufklärungsarbeit.

Zur Basis-Gesundheitsversorgung gehört zudem auch, dass die Ursachen für unzureichende Gesundheitsversorgung bekämpft werden: Armut, schlechte Ernährungssituation, endemische Infektionskrankheiten und fehlender Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Corporate Social Responsibility (CSR)

Der Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) bedeutet soviel wie unternehmerische Gesellschaftsverantwortung. Er umschreibt den freiwilligen Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung [Link], die über die gesetzlichen Forderungen hinausgeht. CSR steht für verantwortliches unternehmerisches Handeln und umfasst alle Bereiche des Nachhaltigkeitsmodells: Ökologie, Ökonomie und den sozialen Bereich.

Die Gesetzliche Erbfolge

Mit einem Testament können Sie frei bestimmen, wer Sie einmal beerbt. Wenn Sie auf dieses Recht verzichten, tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft, die im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt wird.

Zu den gesetzlichen Erben zählen alle Blutsverwandten, der Ehegatte oder der eingetragene Lebenspartner, Adoptivkinder und nichteheliche Kinder sind den leiblichen Kindern gleichgestellt. Kann kein gesetzlicher Erbe ermittelt werden, so erbt der Staat. Für den Ehepartner gelten eigene Bestimmungen. Die Verwandten werden – je nach Verwandtschaftsgrad – in sogenannte Ordnungen unterteilt.

Grundsätzlich gilt: Verwandte einer höheren Ordnung schließen Verwandte einer niedrigeren Ordnung von der Erbschaft aus. Ihre eigenen Abkömmlinge (Kinder, Enkel, Urenkel) gehören zu den Erben erster Ordnung und haben Vorrang vor Ihren Eltern und deren Abkömmlingen (Ihre Geschwister, Nichten und Neffen). Danach folgen Ihre Großeltern und deren Abkömmlinge (Ihre Tanten und Onkel, Vettern und Basen).

Weitere Informationen zum Thema Erben und Vermachen finden Sie in unserer ausführlichen Broschüre, die wir Ihnen gern zusenden.

Generika

Als Generikum (Plural Generika) bezeichnet man ein Arzneimittel, das eine wirkstoffgleiche Kopie eines bereits unter einem Markennamen auf dem Markt befindlichen Medikaments ist. Von diesem Originalpräparat kann sich das Generikum bezüglich enthaltener Hilfsstoffe und Herstellungstechnologie unterscheiden.

Ein Generikum soll dem Originalprodukt in dessen beanspruchten Indikationen therapeutisch äquivalent sein – das heißt, es muss ihm in Wirksamkeit und Sicherheit entsprechen. Diese therapeutische Äquivalenz wird für niedermolekulare Wirkstoffe dann angenommen, wenn der statistische Vertrauensbereich der Bioverfügbarkeit eines Generikums innerhalb von 80 Prozent bis 125 Prozent der Bioverfügbarkeit des Originalpräparats liegt (Bioäquivalenz). In der Praxis beträgt die Abweichung vom Originalpräparat zumeist weniger als 5 Prozent.

Quelle: Wikipedia

Gesundheitsbeauftragte(r)

Gesundheitsbeauftragte oder auch Gesundheitspromotoren sind Mitglieder einer Gemeinde, die in medizinischen und pharmazeutischen Bereichen weitergebildet sind. Mit ihrem Wissen klären sie andere Gemeindemitglieder über Krankheiten auf, fördern ihr Vorsorge- und Hygieneverhalten, produzieren und verkaufen Medikamente. Gesundheitsbeauftragte sind in der Arbeit von action medeor sehr wichtig, weil sie gesundheitliche Einrichtungen und Entwicklungen aufrechterhalten und weiterentwickeln.

Gesundheitsbeauftragte stellen zudem die erste Stufe einer Basis-Gesundheitsversorgung dar und sind damit erste Ansprechpartner für Erkrankte. Sie übernehmen die Erstversorgung sowie die Nachbehandlung und können Patienten bei Bedarf an Krankenhäuser und Fachabteilungen überweisen.

Good Manufacturing Practice

Good Manufacturing Practices sind internationale Standards der Arzneimittelherstellung. Sie umfassen Themengebiete wie Dokumentation, Hygiene, Qualitätskontrolle, Stabilität sowie Validierung und Qualifizierung von Prozessen und Maschinen. Diese Richtlinien sind unerlässlich, um die Produktion von kontinuierlich hochwertigen Medikamenten zu gewährleisten, und der Verbreitung gesundheitsgefährdender Produkte vorzubeugen.

HIV/Aids

Das Humane Immundefizienz-Virus (HIV), oft auch als Immunschwäche-Virus bezeichnet, ist ein Virus, das zur Familie der Retroviren und zur Gattung der Lentiviren gehört. Eine Ansteckung führt nach einer unterschiedlich langen, meist mehrjährigen Inkubationszeit zu Aids (acquired immunodeficiency syndrome = erworbenes Immundefizienzsyndrom), einer derzeit noch unheilbaren Immunschwächekrankheit.

Wenn auch nicht heilbar, so kann die Vermehrung der HI-Viren im Körper verlangsamt werden. Eine Anti-Retrovirale Therapie bedeutet für HIV/Aids-Kranke Zeit, Lebenskraft und häufig auch wieder die Teilnahme am sozialen Leben.

Die Verbreitung von HIV/Aids hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer Pandemie entwickelt. Weltweit sind etwa 33,3 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert.

Siehe auch: UNAIDS Global Report 2010

Humanitäre Hilfe

Aufgabe der Humanitären Hilfe ist es, Menschen zu retten, die durch Naturkatastrophen, Epidemien, kriegerische Auseinandersetzungen oder innere Unruhen in akute Not geraten sind. action medeor ist dabei den humanitären Prinzipien der Menschlichkeit, Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit verpflichtet.

Indigene Bevölkerung

Indigene Völker oder autochthone Völker sind nach einer international gebräuchlichen Definition marginalisierte Bevölkerungsgruppen, die Nachkommen einer Bevölkerung vor Eroberung, Kolonisation oder der Gründung eines Staates oder einer Region sind, die sich selbst als eigenständiges Volk verstehen und ihre eigenen sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Institutionen beibehalten.

Quelle: Wikipedia

Malaria

Malaria (aus dem italienischen mala aria oder mal'aria = schlechte Luft) wird auch Sumpffieber oder Wechselfieber genannt und ist eine Tropenkrankheit, die von einzelligen Parasiten der Gattung Plasmodium ausgelöst wird. Die Krankheit kommt hauptsächlich in den Tropen und Subtropen vor. Außerhalb dieser Gebiete lösen gelegentlich durch den Luftverkehr eingeschleppte Moskitos die sogenannte Flughafen-Malaria aus. Hierbei sind alle Personen im direkten Umfeld von Flughäfen gefährdet – also insbesondere Flughafenbedienstete und Anwohner.

Übertragen wird Malaria von nachtaktiven, weiblichen Stechmücken der Gattung Anopheles. Die Weibchen brauchen das Blut von Säugetieren für die Eiproduktion. Das Männchen ernährt sich hingegen hauptsächlich vegetarisch. Bis auf eine Übertragung durch Bluttransfusion ist eine Mensch-zu-Mensch-Ansteckung nur gelegentlich von der Mutter auf das ungeborene Kind möglich, wenn die Plazenta während der Geburt verletzt wird.

Die Symptome der Malaria sind hohes, wiederkehrendes Fieber, Schüttelfrost, Beschwerden des Magen-Darm-Trakts und Krämpfe. Besonders bei Kindern kann die Krankheit rasch zu Koma und Tod führen.

Es gibt vier bekannte Erreger, die für den Menschen gefährlich sind: Plasmodium falciparum, Plasmodium vivax, Plasmodium ovale und Plasmodium malariae. Hinsichtlich ihres Krankheitsverlaufes und ihrer geographischen Verbreitung unterscheiden sich die Erreger erheblich.

Obwohl Malaria eine derart gefährliche Krankheit ist, ist sie vermeidbar und leicht behandelbar. Den größten Schutz gibt das Schlafen unter einem imprägnierten Moskitonetz, da die weiblichen Stechmücken vor allem nachts aktiv sind. Ein solches Netz kostet gerade einmal fünf Euro. Liegt eine Infektion vor, gibt es verschiedene Wirkstoffe, mit denen Malaria behandelt werden kann. Die bedeutsamsten weil wirksamsten Medikamente sind Artimisinin-basierte Kombinationstherapien. Diese basieren auf einem pflanzlichen Wirkstoff, der aus der Pflanze Artimisia Annua gewonnen wird. Eine Behandlung mit dem wirksamen Medikament kostet gerade einmal einen Euro.

Siehe auch: www.stopmalarianow.org

Millenniumsentwicklungsziele

Beim Millenniumsgipfel der Vereinten Nationen im Jahr 2000 wurden acht Entwicklungsziele verabschiedet. Übergeordnetes Ziel ist die Halbierung der Armut bis 2015. Konkret fordern die Vereinten Nationen folgendes:

  1. Bekämpfung von extremer Armut un Hunger
  2. Eine allgemeine Grundschulausbildung
  3. Gleichberechtigung der Geschlechter
  4. Verbesserung der Kindergesundheit
  5. Verbesserung der Müttergesundheit [Link]
  6. Die Bekämpfung von HIV/Aids und anderen Infektionskrankheiten
  7. Den Schutz der natürlichen Ressourcen
  8. Eine globale Partnerschaft

Mehr dazu unter www.un.org/millenniumgoals

Müttersterblichkeit

Die Rate der Müttersterblichkeit wird in Todesfällen von Frauen während der Schwangerschaft bis 42 Tage nach der Schwangerschaft auf 100.000 Lebendgeburten gemessen. Eine hohe Müttersterblichkeitsrate lässt auf eine unzureichende medizinische Versorgung von Schwangeren und Müttern schließen. In Entwicklungsländern ist die Rate der Müttersterblichkeit in der Regel hoch. Grund sind häufig fehlende Vorsorge und Versorgung von Jugendschwangerschaften, Fehl- oder Mangelernährung, Infektionen und Blutungen.

In den Millenniumsentwicklungszielen fordern die Vereinten Nationen, bis 2015 die Gesundheit der Mütter zu verbessern, die Todesrate um dreiviertel zu minimieren und einen allgemeinen Zugang zu reproduktiver Gesundheit zu ermöglichen.

Nachhaltigkeit

In seiner Arbeit achtet action medeor sehr darauf, dass die Projekte nachhaltig, also langfristig wirken. So bildet da Hilfswerk beispielsweise ganz bewusst Menschen aus den lokalen Gemeinden zu Gesundheitsbeauftragten aus, um das Wissen vor Ort zu verankern. Auch fördert action medeor die lokale Produktion von Arzneimitteln, um die lokalen Chancen auf eine langfristige Versorgung zu erhöhen. Somit wird die Fähigkeit der Menschen gefördert, ihre Situation aus eigener Kraft zu verbessern, anstatt die Abhängigkeit von externer – und damit endlicher – Hilfe zu zementieren.

Plasmodien

Plasmodien sind einzellige Parasiten, die sich bevorzugt in tropischen und subtropischen Regionen aufhalten. Es gibt rund 170 Arten von Plasmodien. Vier davon übertragen die für den Menschen tödliche Malaria (Plasmodium ovale, vivax, malariae und falciparum). Mücken der Gattung Anopheles dienen dem Parasiten als Wirt, von dem aus er mittels Stich in den menschlichen Körper gelangen kann. Dort befällt er die roten Blutkörperchen und zerstört sie. Blutarmut, Organversagen, Koma und schließlich der Tod können die Folge sein, wenn nicht schnell und ausreichend genug behandelt wird.

Prävalenz

Die Prävalenz oder Krankheitshäufigkeit ist eine Kennzahl der Gesundheits- und Krankheitslehre (Epidemiologie). Sie sagt aus, wie viele Menschen an einer Krankheit erkrankt sind. In der Regel kann die Prävalenz einer Krankheit in einer Bevölkerung nur geschätzt werden, da eine vollständige Testung der Gesamtbevölkerung zu aufwändig oder nicht alle Individuen zugänglich wären. Die Prävalenz ist somit eine Schätzgröße.

Sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte (SRGR)

SRGR umfasst sexuell übertragbare Krankheiten, ihre gesundheitliche Vorsorge und Behandlung sowie die sich aus den Persönlichkeitsrechten ergebenen Freiheiten und Rechte bezüglich der eigenen Sexualität. Die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) nennt folgende Definition: Der Anspruch geht […] über den Schutz vor gesundheitlichen Bedrohungen hinaus: Das Erleben der Sexualität soll frei von Diskriminierung, von Angst vor juristischer Verfolgung und Gewaltandrohung möglich werden. Dazu muss in vielen Fällen gesellschaftlich umgedacht und die Rechtssprechung angepasst werden. Gelingt dies, fördert ein solches Vorgehen gesellschaftliche Toleranz. Voraussetzung ist ein Umfeld, das allen verheirateten und unverheirateten Frauen, Männern und jungen Menschen, ungeachtet ihrer sexuellen Orientierung den gleichen Zugang zu Informationen und Diensten gewährt.

Quelle: www.gtz.de

SSL-Verschlüsselung

Das Secure Socket Layer (SSL) ist ein Verschlüsselungsprotokoll, das zur Absicherung von Daten und Informationen bei Internetverbindungen genutzt wird. Die höhere Sicherheit in der Datenübertragung hat jedoch auch einen Nachteil: Der Verbindungsaufbau mit dem Server ist rechenintensiv und daher langsamer.

Mehr zum Thema Datensicherheit bei action medeor finden Sie unter Datenschutz.

Traditionelle Medizin

Als traditionelle Medizin bezeichnet man solche gesundheitsfördernden Maßnahmen, die sich nicht auf die westlich-akademische Medizin berufen, sondern sich über Jahrhunderte in einer Bevölkerung entwickelt haben. In der Regel bedient sich die traditionelle Medizin lokal vorhandenen Heilpflanzen und Kräutern. Traditionelle Heiler machen aus den Heilpflanzen Salben, Säfte, Tinkturen und Öle. Da Arzneimittel aus der traditionellen Medizin meistens günstiger sind als westlich-akademische Medikamente, sind sie gerade für arme Bevölkerungen von besonderer Bedeutung.

action medeor ist sich der wichtigen Rolle von traditioneller Medizin für viele Bevölkerungen bewusst, und bindet sie daher – wo möglich – in die Projektarbeit ein.

Tröpfcheninfektion

Können Krankheiten über die Luft übertragen werden, spricht man von Tröpfcheninfektion. Dabei befinden sich die Erreger in feinen Tröpfchen, die beim Sprechen, Niesen und Husten gebildet werden. Gelangen die Tröpfchen auf die Schleimhaut eines anderen Menschen, zum Beispiel in die Nase, kann sich dieser mit der Krankheit infizieren. Eine gefährliche Krankheit, die sich schnell über Tröpfcheninfektion ausbreitet, ist beispielsweise die Tuberkulose.

Tuberkulose

Die Tuberkulose (TB) ist eine weltweit verbreitete bakterielle Infektionskrankheit, die durch verschiedene Arten von Mykobakterien verursacht wird und beim Menschen am häufigsten die Lungen befällt. Im Jahr 2010 waren 9,4 Millionen Menschen an TB erkrankt.

Nur etwa fünf bis zehn Prozent der mit Mycobacterium tuberculosis Infizierten erkranken im Laufe ihres Lebens an Tuberkulose, betroffen sind besonders Menschen mit geschwächtem Immunsystem (wie HIV/Aids) oder einer genetisch bedingten Anfälligkeit. Die Übertragung erfolgt in der Regel durch Tröpfcheninfektion von erkrankten Menschen in der Umgebung.

Eine Behandlung der Tuberkulose ist mit speziellen Antibiotika möglich. Jedoch ist die Gefahr der Resistenzbildung bei Mykobakterien besonders hoch – insbesondere, wenn Therapien unterbrochen oder abgebrochen werden. Deshalb müssen die Patienten unbedingt unter Kontrolle mit einer Kombinationstherapie aus mehreren speziell gegen Mycobacterium tuberculosis wirksamen Arzneimitteln, auch Antituberkulotika genannt, behandelt werden. Die Behandlungsdauer sollte ausreichend lang sein, um Rückfälle zu vermeiden.

Quelle: Wikipedia

Vermächtnis

Mit einem Vermächtnis kann man all diejenigen bedenken, die einem besonders am Herzen liegen, zum Beispiel gute Freunde, Verwandte oder auch gemeinnützige Organisationen. „Vermachen“ lassen sich Geldsummen, Wertpapiere, Sparbücher, Zinserträge, aber auch Immobilien oder Gegenstände.

Ein Vermächtnis hat darüber hinaus noch einen großen Vorteil: Im Gegensatz zum Erbe, das als Ganzes auf eine oder mehrere Erben übergeht, wird beim Vermächtnis nur ein bestimmter Vermögensteil durch ein Testament oder einen Erbvertrag vermacht. Das heißt, derjenige, der mit einem Vermächtnis bedacht wird, wird nicht Teil einer Erbengemeinschaft. Damit bleiben die Handlungs- und Entscheidungsfreiheiten der Erben gänzlich unberührt.

Weitere Informationen zum Thema Erben und Vermachen finden Sie in unserer ausführlichen Broschüre, die wir Ihnen gern zusenden. 

 

Voluntary Counselling and Testing

Die international anerkannten VCT-Standards (Voluntary Counselling and Testing = Freiwillige Beratung und Tests) besagen, dass HIV-Tests nur freiwillig und begleitet durch eine Beratung durchgeführt werden sollen. Auch ein anonymer Test sollte möglich sein.

Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Die Weltgesundheitsorganisation (englisch World Health Organization = WHO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz im schweizerischen Genf. Die Organisation wurde am 7. April 1948 gegründet, 193 Staaten bilden ihre Mitglieder. Die Weltgesundheitsorganisation ist die Koordinationsbehörde der Vereinten Nationen für das internationale öffentliche Gesundheitswesen. Ihr Ziel ist die Verwirklichung des bestmöglichen Gesundheitsniveaus für alle Menschen. Ihre Hauptaufgabe ist die Bekämpfung von Krankheiten mit besonderem Schwerpunkt auf Infektionskrankheiten sowie Förderung der allgemeinen Gesundheit der Menschen weltweit.

Quelle: Wikipedia