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„STOP MALARIA NOW!“ übergibt Fotomosaik von 5200 Unterstützern

Malaria besiegen!

Berlin, 23. November 2011. 5200 Menschen haben sich für den Kampf gegen Malaria von der europäisch-afrikanischen Kampagne STOP MALARIA NOW! fotografieren lassen.

Bernd Pastors, Vorstand der action medeor und Initiator der Kampagne, übergab ein überdimensionales Mosaik mit den Fotos der 5200 Unterstützer an Hans-Jürgen Beerfeltz, Staatssekretär des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Beerfeltz: „Ich bedanke mich herzlich für das Engagement und freue mich, dieses Mosaik entgegen nehmen zu dürfen. Viele Menschen haben ihr Gesicht gegen Malaria gezeigt. Dieses Mosaik zeigt bildlich und sehr kreativ das starke Engagement der Zivilgesellschaft, auf das wir in der Entwicklungspolitik setzen. Sie sind uns wichtige Partner in unseren Bemühungen, das Recht auf Gesundheit in unseren Kooperationsländern zu verwirklichen. Es gibt vielversprechende Fortschritte, die die Forschung für Malariaimpfstoffe verzeichnen kann. Es ist unsere gemeinsame Hoffnung, dass in naher Zukunft ein wirksamer und sicherer Impfstoff für alle Menschen in Gefahr zur Verfügung steht. Denn nur ein gesunder Mensch kann arbeiten und für seine Familie sorgen.“

Ziel der vierjährigen Kampagne in Deutschland, Italien, Polen und Spanien ist es, mit den gesammelten Fotos Politiker an ihr Versprechen zu erinnern, bis 2015 die Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu erreichen und die malariabedingten Todesfälle zu halbieren. „Diese 5200 Menschen wünschen sich, dass mehr Geld für den Kampf gegen Malaria und die Stärkung von Gesundheitssystemen vor Ort bereitgestellt wird“, sagte Bernd Pastors, Vorstand von action medeor.

Die Übergabe der gesammelten Fotos an Hans-Jürgen Beerfeltz stellt den Höhepunkt der vom Deutschen Medikamentenhilfswerk initiierten Kampagne dar, die in vier europäischen Ländern Unterstützer mobilisiert und durch verschiedene Aktionen auf die vermeidbare Tropenkrankheit Malaria aufmerksam gemacht hat. Jedes Jahr sterben fast 800.000 Menschen an Malaria, obwohl es einfache und kostengünstige Behandlungsmöglichkeiten gibt. Besonders dramatisch: Für kleine Kinder ist die Tropenkrankheit in vielen Regionen Afrikas die Todesursache Nummer eins.